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Luftfilter tauschen am VW Bus T5 (Sportluftfilter K&N)

    Das ist eigentlich wirklich keinen Artikel wert, aber ich hab die Bilder nun mal gemacht und dann müssen sie auch verwendet werden. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen, der sich vor dem Wechsel kurz anschauen will, wo das Ding sitzt: Wir wechseln den Luftfilter des T5. Und dank des hervorragenden Marketings von K&N bestellen wir nicht den Standardfilter von MANN, der mit knapp 12 Euro zu Buche schlagen würde, sondern direkt den Sportluftfilter für höheren Luftdurchsatz, mehr Leistung, besseres Ansprechverhalten, höhere Haltbarkeit und was weiß ich noch alles.

    Vorweg: Ich hatte schon K&N-Filter in verschiedenen Fahrzeugen und bei allen konnte man sich danach tatsächlich einreden, dass die Leistung besser wäre. Sicher konnte man auf jeden Fall sagen, dass der Klang satter wurde. Aber… das waren alles Benziner. Rein logisch nachvollzogen bringt ein höherer Luftdurchsatz beim T5.2-Diesel absolut gar nichts. Keine Mehrleistung, kein verändertes Ansprechen, kein besserer Klang.

    Warum ich trotzdem den 4fachen Preis bezahlt habe? Angegebene 80.000km bis zur ersten Reinigung, 1mio km Garantie. Kurz: Ich muss mich nicht mehr drum kümmern. In der Amazon-Beschreibung wird darauf hingewiesen, dass man in 10 Jahren dank dieses Filters auch noch 250 Euro spart…

    Spare Geld: K&N High-Flow Tauschluftfilter werden Ihnen 250 Euro über 10 Jahre einsparen, indem man Einwegpapierfilter vermeidet

    250 gesparte Euro = 20 Papierfilter, dazu noch mal 4 Papierfilter, um den Preis des K&N aufzuheben. In den 10 Jahren müsste ich also 24x den Luftfilter wechseln, um auf die Ersparnis zu kommen. Und… naja… ich geb es ungern zu, dass ich meinen Bus so schlecht behandle… ich wechsle gar nicht alle 5 Monate den Filter… ;-)

    Aber sei es drum, wir müssen nicht lange reden, ich hab ihn ja schon oft gekauft und bin zufrieden. Ende.

    Zum Wechsel. Die Einkaufsliste:

    Haube auf, den dreckigen Motorraum ignorieren
    Das Luftrohr abmachen. Dazu die Schlauchschelle zusammendrücken.
    Stecker der Kabel ggf. abziehen. Gut gemacht! Auf Wunsch jetzt Kaffeepause, das habt ihr euch verdient.
    Die Metallklammern auf Luftfiltergehäuse öffnen. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, sind es zwei – vorne und hinten eine.
    Der direkte Vergleich.
    Neuen Filter einsetzen. Hier kann man die Klammern vorne und hinten erkennen. Ich bin aber echt nicht mehr sicher, ob vielleicht seitlich nicht doch noch eine war…
    Die Zähne am Deckel wieder unten „einfädeln“ und drauf damit!

    Am Schluss die Klammern wieder zuschnappen, Schlauch und Stecker dran und fertig. Jetzt ab in den Bus und anlassen. Ich bin erstaunt, wie der kleine 2.0 TDI plötzlich klingt, durchaus mit einem recht großen V8 zu vergleichen. Dann fährt mein Nachbar mit seinem Mustang weg und das sonore Nageln meines Diesels ist wieder zu vernehmen.

    Natürlich merke ich wie erwartet nichts an Klang oder Leistung. Ob es für den Motor jetzt besser ist, einen hochperformanten Filter eingebaut zu haben, der dann aber für das restliche Autoleben drin bleibt oder im Vergleich ein alle 2-3 Jahre gewechselter Papierfilter nicht gleich gut ist, vermag ich nicht zu sagen. Mein Argument ist einfach, wie eingangs erwähnt, dass das Thema Luftfilter für mich jetzt die nächsten 5 Jahre (mindestens) erledigt ist und ich mir keine Gedanken mehr machen muss.

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