[Alter Blog] Tag 4, 14.11.05, New York

Tag 4, 14.11.05, New York, Simon

Whazzzup!?!

Nothing, sittin‘ here, watchin‘ da game, havin‘ a bud! Irgendwie ist die Geschichte mit dem Jetlag doch anders, als gedacht… am ersten Tag sind wir recht früh am Morgen aufgestanden – nach deutscher Zeit wäre das dann früher Nachmittag, also ideal, um sich an die andere Zeit zu gewöhnen. Um 7pm waren wir wieder zurück – und sind direkt ins Bett gefallen, um wieder fast 12 Stunden zu schlafen. Gestern waren wir gegen 6pm zurück – um 9pm waren die Lampen aus… Vielleicht lag’s auch am leckeren Budweiser, das ich kurz davor noch probieren musste – das teste ich heute gleich mal aus und mach mir noch mal eines auf… so offen, weiter geht’s!

Am Tag 2, also eigentlich dem ersten richtigen Tag in New York, waren wir auf Staten Island, bei der Wallstreet (where the money is home – und man das auch deutlich sieht) und im Empire State Building (allerdings nur, um das „ab hier ca. 90 Minuten Wartezeit“-Schild zu lesen und wieder kehrt zu machen).

Was äußerst sympathisch auffällt sind – neben den dicken Autos, auf die ich noch oft und gerne zurückkommen werde – die tausend kleinen Sandwich-Buden und Burgerstände (Insider kennen den Scloshgalosh/Krabbensaft-Stand oder wie der auch immer hiess aus einer Simpsons-Folge).

Tag 3, gestern, waren wir im Central Park, der – da ja Sonntag war – über und über mit Joggern übersät war. Generell hab ich noch fast keine fetten Amis gesehen, mit denen ich absolut sicher gerechnet hatte. Die meisten sehen aus, als kämen sie direkt aus einem Hollywood-Film, man denkt sofort, dass man sie irgendwoher kennt. Auch wenn sie dann doch nicht bekannt sind, sind sie furchtbar nett. Alle lächeln den ganzen Tag vor sich hin, zweimeterzehn große (und ebenso breite) Afroamerikaner (politisch ok?) entschuldigen sich bei dir, wenn du wegen ihnen den Schritt verlangsamen musst und im Supermarkt wird dir die Tür aufgehalten (ok, zugegeben, von einem Penner, der sich so den ein oder anderen Cent erhofft – aber das Prinzip zählt). Nachmittags haben wir dann die Wartezeit im Empire State Building auf uns genommen (waren auch nur 30 Min.) und ließen uns hochfahren (88ster Stock – davon 80 in paar Sekunden hochgerauscht!). Hat sich gelohnt! Danach noch kurz nach Greenich Village – wohl ein Künstlerviertel – hat uns sehr gut gefallen, jeder der die Serie Friends kennt, weiss, wie’s dort aussieht.

Heute waren wir bei der Bibliothek, in die sich die New Yorker in „The Day After Tommorow“ beim Blizzard retten – hatte leider zu (aber das Wetter war stabil, deshalb hatten wir auch fast keine Angst ;-) – anschließend im MoMA (Museum of Modern Art). Hier scheiden sich wahrscheinlich die Geister.. Vieles sieht wirklich nett designt aus – gerade die Möbelstücke sind interessant; dann gibt’s aber so Sachen wie eine rosa Neonröhre, die in der Ecke hängt (Titel: Pink From The Edge) oder eine Baudiele, die an der Wand lehnt. Toll fand ich auch einen komplett abgedunkelten Raum, an dem eine kleine Stelle an der Wand leicht rot beleuchtet wird.. hallo?? Wahrscheinlich versteh‘ ich das nur nicht – oder es sollte genau das bewirken, was es bei mir hat: Langeweile und leichte Verwirrung. Naja, 20 Flocken würd‘ ich nicht noch mal ausgeben, aber wann hab ich auch das nächste Mal die Chance dazu. Außerdem hatten sie ein schönes Klo.

Und jetzt ist es soweit, heute haben wir den eigentlichen Grund gefunden, warum wir diese Reise überhaupt gestartet haben, den Naked Cowboy! Ich hab nicht daran geglaubt, dass es ihn wirklich gibt, bis er dann vor mir stand in seiner ganzen Pracht!

Und nicht nur das, er hat sogar eine Freundin, das Naked Cowgirl! (da hab ich aber leider kein Foto von – nur gefilmt)

So, Pflicht erfüllt, wir haben Manu + Hanna das lang gewünschte Foto besorgt, jetzt aber ab ins Bett, wir ham schon halb Sieben durch.

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