[Alter Blog] Tag 24, 05.12.05, Auckland, NZ

Nachtrag zu Waya Island – Yasawa – Fiji, von Carina

So, wir sitzen grad in einem Starbucks in Auckland, der uns für 10$ eine Stunde lang ins Netz lässt… also hier mal der Nachtrag (Teil 1 von Carina):

Tag 18 oder 19, 29.11.05 Waya Island – Yasawa – Fiji

Gerade hat mir ein Vogel auf den Fuß geschissen, als ich in der Hängematte lag, das ist glaub ich das schlimmste, was hier passieren kann (mit Ausnahme eines höllischen Sonnenbrandes natürlich, den hat der Simon)!
Wir sind in der Südsee und es ist ganz genau so wie man sich das vorstellt, blauer Himmel, weißer Sand (der Sonnenbrand entstand durch die Reflektion von genau dem), Palmen, Kokosnüsse, kristallklares Wasser, Fisch zum Abendessen und die nettesten Menschen der Welt…

Aber erst mal zurück zum Abflug in LA, da wir den ganzen Tag nichts mehr recht anzufangen wussten, das Museum in das wir wollten hatte wegen Thanksgiving geschlossen, und zum Laufen in dieser fußgängerunfreundlichen Stadt auch keine Lust mehr hatten, waren wir viel zu früh auf dem Flughafen. Das ist ja bekanntermaßen der drittgrößte der Welt, wovon man aber im Terminal von Air Pazific (Partner von Qantas) nichts merkt, dort wird das Gepäck nämlich mit „Schubkarren“ zum Flugzeug gekarrt, sehr seltsam. Als wir dann endlich im Flugzeug waren, mussten wir feststellen, das wir trotz des frühen Eincheckens einen miserablen Platz ganz hinten hatten, aber egal, da es ja ein Flug über Nacht war sollten wir eh schlafen. Ich hab das auch ganz gut hinbekommen, nur beim Simon hat es nicht so gut funktioniert.

Mehr oder weniger fit in Nadi angekommen wurden wir als erstes von einer Meute netter Menschen bestürmt, die alle das Ziel hatten, uns in ihr Resort zu bekommen. Wir mussten leider fast 3 Stunden dort ausharren, bis uns unser Driver vom „Octopus-Resort“ abgeholt hat, der berühmte „Dan the man„. Der hatte einen kleinen Bus, so klein, dass unser Gepäck auf dem Dach lag, mit dem er uns nach Lautoka kutschierte. In Hauptinselbüro bekamen wir dann alle wichtigen Unterlagen für’s Resort und schwups wurden wir an den Hafen gekarrt, wo ein kleiner Kutter mit unserem Gepäck schon wartete. Die Fahrt war einfach der Hammer, ringsum süße kleine Inseln mit traumhaften Stränden, ein angenehmer Fahrtwind nahm den 99% Luftfeuchtigkeit die Schwere. Es war nicht wie erwartet alles grau in grau, trotz Regenzeit ist der Teil der Fijis, auf dem wir sind, hauptsächlich trocken. Inzwischen haben wir mal ein paar Schauer miterlebt, sind nicht wirklich schlimm. Unterwegs nahmen wir noch Leute von anderen Booten auf, die auch zum Octopus wollten und nach eineinhalb Stunden sahen wir unseren Strand… traumhaft!!! Das Boot machte weiter draußen fest und wir wurden von nem kleineren am Strand abgesetzt. Ein kleiner Begrüßungstrunk und wir standen vor unserer Garten-Bure.

Das Meer ist klasse, tolle Wellen und super warm, direkt vor der Insel sind zwei Korallenriffe die man mit Flosse und Schnorchel erkunden kann. Hätte nicht gedacht, das Schnorcheln sooo toll ist, Was man da unten alles sieht und wie witzig die Fische sind unglaublich.

Gestern waren wir im Dorf neben an, dort leben die meisten der Angestellten vom Octopus. Es gab eine Kava Zeremonie (komisches Zeug, ist eine Pflanze die zu Pulver zerstoßen wird und dann in kaltem Wasser aufgelöst wird), ne Vorführung der Einheimischen Folkloretruppe und dann noch ein Markt, um Souvenirs zu kaufen. Alles sehr nett, vor allem die Aussicht, die sich einem auf dem Weg dorthin bot.

Heute Morgen hab ich mich massieren lassen, eine offene Bure steht direkt am Meer mit zwei Massagetischen und mit Blumen geschmückt. Man lässt sich vom Meeresrauschen einlullen und es war echt eine schönes Erlebnis für nur 30 F$ (ca. 15 €). Sowieso ist hier alles recht günstig verglichen mit den Preisen in Amerika. Obwohl ja alles mit dem Schiff auf die Insel gebracht werden muss.

Wir machen grad mal Urlaub vom Urlaub und lassen es uns gut gehen :o

Fiji Yasawa

Die Reiseberichte sind geschrieben von Carina Reubelt und Simon Langauer. Wenn du Fotos oder Texte dieser Seiten verwenden möchtest, kannst du dies gerne tun – allerdings bestehe ich auf einen Link auf langauer.net. Der Start unserer Tour war hier, den nächsten Bericht findest du mit diesem Link.

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