[Alter Blog] Tag 24, 05.12.05, NZ Nordinsel…

dort wo auf der Wiese hinter dem Motel Kühe stehen, von Carina

Das ist also Neuseeland, lange nichts, drei Häuser, Kühe, Wald, ausnahmsweise Schafe, noch länger noch weniger und dann, nicht zu vergessen, überall Wasser, oben, unten und natürlich seitlich. Was für ein Land, hier gefällt es mir!!!

Aber erst noch einmal zurück zu den Fijis… Ja, ich hab es nicht gleich geglaubt, als Simon sagte ein Fisch hätte ihn gebissen, aber bitte wer traut denn einem sooo kleinen und freundlichen Geschöpf, wie einem bunten Rifffisch zu, dass er ahnungslose, zahlende Touristen in den Fuß beißt? Ich dachte mir halt, so hört sich ein Schnitt an einer Koralle spektakulärer an (das ist mir nämlich ein paar Schnochelgänge zuvor passiert, die sind unglaublich scharfkantig). Aber ich glaube, der Fisch sah mich und dachte sich „Die glaubt ihm nie, dass ich ihn gebissen habe.“ und wollte mich eines bessern belehren. Das hat geklappt und jetzt glaub ich auch alles was der Simon mir erzählt ;o)

Nachträglich noch zu Esthi und Franz, die zwei machen nicht einfach nur 6 Monate RTW, dass ist ihre Hochzeitsreise!!! Amazing!!!

Gestern wollten wir ja eigentlich zum nördlichsten Zipfel von Neuseeland, hat leider nicht ganz geklappt, da wir die Entfernungen doch leicht unterschätzt haben. 10 km können ganz schön lang sein, wenn man mit 30 km/h über eine Schotterpiste fährt, oder aber ein Schild (die sind hier alle so witzig wie das bekannte Kiwi-Schild) mit lustigen Schlangenlinien kommt, das heißt dann Serpentinen und man braucht ungefähr doppelt so lang wie die Strecke auf dem Atlas zu dauern scheint. Aber wir haben sowieso festgestellt, dass wir in den zwei Wochen viel zu wenig sehen und hier noch mal für länger herkommen müssen! Anstatt also die zwei Meere sich treffen zu sehen standen wir vor einem 1200 Jahre alten Baum, war nicht weniger beeindruckend. Diese Kauri Bäume wachsen hier überall auf der Nordinsel und sind nicht nur so unglaublich alt, sondern auch riesig und mit lustigen anderen Pflanzen bewachsen. Auf dem Parkplatz haben wir dann auch gleich die Freundlichkeit der Neuseeländer zu spüren bekommen, ein Nordinselbewohner (zwischen 50 und 70 Jahre alt) erkannte uns gleich als außerneuseeländische Touristen (uns fehlt der obligatorische Camper) und informierte uns darüber, dass hinter dieser Schotterpiste noch ältere und größere Kauris stehen. Super, solche Tipps lassen wir uns nicht entgehen und Simon stürzte sich ins Schotterpistenvergnügen, leider war das Wagnis nicht von Erfolg gekrönt, wir sahen vor lauter Wald die Bäume nicht mehr ;o)

Um mal wieder ein paar Menschen zu sehen haben wir heute nen Abstecher in die 1,3 Millionen Stadt Auckland gemacht, aber bis wir da nen Parkplatz hatten war unsere Lust auf Stadtbewohner schon verflogen, da nutzten wir die Zivilisation, um bei Starbucks nen Kaffee mit WLAN zu genießen.

Jetzt sind wir schon weit in den Süden vorgedrungen und werden morgen Glühwürmchen und Wasserfälle besuchen.

Naiv wie ich bin dachte ich mir hier wäre es ähnlich warm wie auf den Fijis (nur halt ohne Luftfeuchtigkeit), dem ist aber nicht so, hier auf der Nordinsel hat es noch um die 20 Grad, aber weiter südlich wird’s dann immer kälter. Das mag Euch bei Schnee und Minusgraden jetzt nicht schlimm vorkommen, aber meinem inzwischen südliche Gefilde gewohnten Körper hat das alles verwirrt und jetzt läuft meine Nase. Was soll’s, wir sind hier in englischen Kolonien und so gibt es in allen Zimmern Wasserkocher und kostenlos Tee, der wird jetzt genutzt!!!

Weitere kleine Englischlektion: „Cheerio“, was ja eigentlich tschüß heißt, benutzt niemand. Hier in NZ sagt man „See you later!“ oder um die (deutschen) Touris noch mehr zu verwirren „See ya!“…

Die Reiseberichte sind geschrieben von Carina Reubelt und Simon Langauer. Wenn du Fotos oder Texte dieser Seiten verwenden möchtest, kannst du dies gerne tun – allerdings bestehe ich auf einen Link auf langauer.net. Der Start unserer Tour war hier, den nächsten Bericht findest du mit diesem Link.

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