Alles Gute kommt von oben

oder: Wassereinbruch im Bus

Dass sich das einzelne Tröpfchen vom Businnenspiegel abgeseilt hat, ist nun schon wieder ein paar Wochen her. Damals natürlich gleich auf’s Dach gestiegen und kontrolliert – sah alles gut aus, der Rahmen des Schiebedachs war trocken, die Ablaufrinnen zwischen Glas und Blech ebenfalls und der Dichtungsgummi der Frontscheibe liegt am Blech auf, dass es eine wahre Pracht ist. Aber hey, es war ja nur ein Tropfen!

Letzte Woche haben sich dann zwei oder drei Tropfen während der Fahrt (beim Bremsen und kurvenfahren) auf’s Armaturenbrett fallen lassen. Wieder kontrolliert, wieder nichts zu sehen.

Heute nahm die Tropferei dann aber andere Ausmaße an: Die Nacht über hatte es wohl geregnet und auf dem Weg zur Arbeit nieselte es förmlich vor sich hin (im Bus, nicht draussen!). Auf dem Parkplatz schnell kontrolliert, wieder nichts… allerdings ist dieses Mal der Himmel um den Spiegel und die Sonnenblenden schon richtig durchnässt. Kaum Zuhause angekommen (hat sich ein bisschen verzögert, da ich einem geschätzten Kollege noch Starthilfe gegeben hab – es lohnt sich halt, wenn man ein altes Auto fährt und immer alles unter der Bank liegen hat) wieder auf’s Dach geklettert und wieder nichts erkannt!

Beim anschließenden Trocknen per Lappen machte ich aber schließlich die Entdeckung, dass das Schiebedach von unten mit einer umlaufenden Gummilippe versehen ist, die auch ein wenig feucht war. In diese Richtung hatte ich noch nicht gedacht, da es ja kaum eine Dichtung sein kann – was für einen Sinn sollte die von innen denn machen? Trotzdem mal weg damit und dann war alles klar. Glückwunsch an den Vorbesitzer für vorbildliche Arbeit!

Auf dem Bild sieht man deutlich einen kleinen Nippel, der den Zweck haben soll, darauf einen Schlauch zu stecken, den man – mit dem anderen Ende – unter dem Himmel in die B-Säule führt. Dieser Schlauch ist leider nicht existent…

Schiebedach im T3

Ablaufschlauch des Schiebedachs

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