Schwedenbericht Teil 3

So, mal wieder ein bisschen weiter in der Geschichte. Letztes Mal haben wir gerade Deutschland per Fähre verlassen.

Nach insgesamt 45 Mintuten war die Überfahrt zu Ende und es ging über eine massive Metallrampe wieder auf’s Festland. Ohne Umwege (ich glaube, es waren auch gar keine möglich) ging es weiter durch den Hafenbereich auf einen Autobahnzubringer (oder wie auch immer die in Dänemark heißen mögen), der uns schließlich auf eine Schnellstraße (die E47) brachte. Dank des nervösen Blinken des Navigationsgerätes war uns schnell klar, dass man hier unter „schnell“ Geschwindigkeiten um die 110 km/h verstand – ideal für den Bus. Nicht zu langsam, dass man auf andere aufläuft und nicht zu schnell, als dass man ein Hindernis wäre. An die Geschwindigkeiten sollte man sich halten, da 20 km/h zu schnell mit 70 – 270 Euro (an Ort und Stelle, versteht sich) betraft werden. Nach langer und langweiliger Fahrt mit der einzigen Abwechslung, mal 90 und mal 110 km/h fahren zu dürfen, war der Tank fast trocken und wir fuhren in Richtung (hier beliebige dänische Ortschaft einsetzen) ab.

Die Verständigung klappte prima und die Kassiererin reagierte auf mein selbstsicheres „Number seven, please“ mit ihrem ebenso sicheren „Ja, Nummer sieben?“ (Notiz für mich: Englische Aussprache üben und Dialekt ablegen!), lediglich die bargeldlose Bezahlung haute nicht so hin. Klar, wer nimmt schon Bargeld für Dänemark mit; wozu auch, wenn man Kredit-, EC- und ADAC-Karten dabei hat und außerdem nicht im Traum daran gedacht hat, dass es in Dänemark keinen Euro gibt. Weder die Amex noch meine gute, alte Visa haben funktioniert, was aber, wie wir später noch erfuhren, mit den deutschen Karten öfter mal passiert. Die EC-Karte konnte die Tankfüllung dann doch retten und wir konnten wieder Richtung Schnellstraße ziehen.

OeresundbrueckeKurze Zeit später fuhren wir durch das Kopenhagener Einzugsgebiet in Richtung Öresundbrücke – sehr beeindruckend. Dank unserem Kombiticket, Fähre Puttgarden – Rodby und Überfahrt Öresundbrücke, mussten wir nicht unnötig warten, sondern konnten direkt nach Malmö übersetzen.

Als ersten Anlaufpunkt hatte sich schon in der Vergangenheit das „Visitor’s Centre“ oder die „Tourist Information“ bewährt, weshalb wir uns auch in Malmö zuerst hier einfanden, um Campinggelegenheiten auszuloten.

Kaum angefangen, schon muss ich wieder unterbrechen – jetzt muss ich schnell meine neuen Räder auf den Bus schrauben (oder wahrscheinlich eher schrauben lassen und zuschauen…)

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