Fotostory: Wir holen einen Bus

Unsere ZugmaschineEndlich mal wieder was für die Kategorie VW-Bus. Einen Tag vor Weihnachten [übrigens, wie mir gestern so bewusst wurde, auf den Tag genau 9 Jahre, nachdem mir an meinem 2er-Polo der Stabi aus der Halterung gerissen ist und ich diesen mitten in Pforzheim unter dem Generve meiner – dann aus Langeweile Döner essenden – Mitfahrern wieder anbringen durfte (da hatte es zum Glück auch keinen Schnee). VW Polo … VW Bus … hätte ein Omen sein müssen!], naja, ich fang glaub nochmal an, für einen Klammersatz war der schon ziemlich lang…

Einen Tag vor Weihnachten also machten sich Manu und ich auf den Weg ins weit entlegene Wüstenrot – vorbei am spannenden Bausparmuseum – um einen motorgeschädigten VW-Bus schnell auf den Hänger zu schieben und wieder heim zu düsen. Der Zeitplan war knapp, da wir Lothar versprochen hatten, seine Anlage am Nachmittag ins Auto zu bauen.

Bus mit SommerreifenAlles in allem konnte die Geschichte nicht lange dauern – Hinfahrt 45 Minuten Autobahn, aufladen 10 Minuten, auf der Rückfahrt noch schnell an einer Tanke einen Kaffee trinken und mit anderen Truckern über das einsame Leben auf der Straße fachsimpeln und vielleicht ein, zwei Countrysongs mitsingen – neun Uhr los, zwölf zurück, Mittagessen, Lothar helfen, 16.00 Uhr Feierabend!

Es wäre so schön gewesen.

Nachdem wir planmäßig in Wüstenrot ankamen und sich auch der Werkstattbesitzer als sehr nett erwies, hatten wir den Bus innerhalb von zwei Minuten in die richtige Position geschoben, den Anhänger rückwärts bereitgestellt und das Stahlseil der Winde am Schlepphaken befestigt.

ReifenwechselLeider leider ist der Änhänger circa 180cm breit und der Bus schätzungsweise 182cm… Zu unserem Glück sind die Sommerreifen – oben auf dem Bild zu sehen – 215er; die mitgekauften Winterreifen nur 185er – insgesamt 60mm Differenz. Sollte passen! Also machte sich Manu bei der herrschenden Außentemperatur von Minus 5 Grad oder was ans angenehm kühle Radkreuz. Für mich war die Sache auch nicht einfach, ich musste schließlich die ganze Zeit die Kamera halten und konnte so immer nur eine Hand in die warmen Taschen stecken. Aber – um das vorweg zu nehmen – ich habs zum Glück überlebt.

Endlich alles fertig!Der Hilfe von zwei Spaziergängern (oder Kunden?) ist es zu verdanken, dass wir den Bus danach recht schnell auf dem Hänger brachten und ihn nach einer weiteren halben Stunde auch verzurrt hatten. Ewigkeiten später und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von vielleicht 65km/h kamen wir endlich Zuhause an. Fertig waren wir leider noch immer nicht, da ich noch (wenn man schon mal nen Autoanhänger zur Verfügung hat) meinen seit 4 Jahren eingelagerten Audi 100 CC Bj. 1986 rumfahren wollte (wenn ihn jemand kaufen will – melden! Steht in Pforzheim, hat erst 95tkm und ist fast vollgetankt!). Das lief dank absoluter Fahrbereitheit des Wagens problemlos (ist halt doch einfacher, wenn man aus eigener Kraft auf den Hänger fährt).

Die ganze Geschichte hat dann in etwa 8 Stunden gedauert… Lothar’s Anlage war an dem Tag nicht mehr drin!

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