T minus 3 Wochen

In etwa 3 Wochen wird sich unser drittes Kind auf einen der wichtigsten Wege im Leben machen, wenn nicht der wichtigste überhaupt, und – hoffentlich unversehrt, gesund und munter einer genauso hoffentlich unversehrten, gesunden und den Umständen entsprechend munteren Mutter in die Arme gelegt werden.

Ein guter Zeitpunkt also, um endlich mal mit dem Familienblog zu beginnen. Hätte man uns vor 6 Jahren gesagt, dass wir in 2017 drei Kinder haben würden, dass wir nicht mehr durch die Welt jetten, mit dem Rucksack an einsamen Stränden sitzen und mit teils sehr dubiosen Menschen darauf wetten würden, welche Krabbe zuerst den Weg ins Ziel findet, dass wir nicht mehr völlig ohne Verantwortung leben würden, dicke Autos fahren und abends weggehen würden. Dass man nicht das aktuellste iPhone haben würde, obwohl es schon seit einer Woche auf dem Markt ist? Dass die Nacht um 7 Uhr vorbei sein würde und an freien Tagen und Wochenenden mit absoluter Präzision um 6 Uhr? Und dass wir das alles gut finden würden? Wir hätten es – natürlich – nicht geglaubt. Wie auch?

Mein persönliches Ziel des Blogs war eigentlich, täglich etwas zu schreiben. Da ich das aber schon ohne Kinder nicht hinbekommen habe, versuche ich mal, ob das vielleicht wöchentlich klappt.

Günstiger Ausflugstipp für Familien: Wildpark Pforzheim

Als jemand, der den Wildpark in Pforzheim schon seit Kindesbeinen an kennt, ist er natürlich nichts Besonderes mehr. Trotzdem ist er immer noch (und seit wir Kinder haben auch immer wieder) einen Ausflug wert. Und wenn es nur deshalb ist, weil er viel zu bieten hat und dabei echt günstig ist – einen Eintritt bezahlt man nämlich nicht. Witziger Weise ist es völlig egal, wann wir dort auf den Parkplatz fahren, aber jedes Mal beschwert sich jemand darüber, dass die Parkgebühren so hoch seien. Wobei ich 3 Euro für 3 Stunden unter der Woche und 5 Euro am Wochenende und an Feiertagen jetzt ohnehin als nicht allzu hoch empfinde, muss man zusätzlich bedenken, dass sich fast nur über diese Gebühren und den Futterverkauf der Park finanziert. Wem 3 Stunden zu kurz erscheinen, der muss nicht zwei Mal zum Parkplatz laufen, sondern zahlt einfach 2x die Gebühr, was dann ein Tagesticket ergibt. Der Park hat jeden Tag (wirklich JEDEN Tag) von 7 bis 20 Uhr bzw. im Winter bis 19:00 Uhr geöffnet und Hunde dürfen angeleint mit rein (für uns jetzt nicht unbedingt wichtig, für die Hundebesitzer unter den Lesern aber sicherlich interessant). „Günstiger Ausflugstipp für Familien: Wildpark Pforzheim“ weiterlesen

Erfahrungsbericht: Campingplatz Waldcamping am Brombachsee (Pleinfeld)

Damit sich der Wohnwagen auch lohnt und er nicht 365 Tage im Jahr in der Gegend herumsteht (sondern nur 362), war es mal wieder an der Zeit für einen Kurzurlaub über das dank Brückentag lange Wochenende vom 25. bis 28. Mai. Aufgrund der relativen Nähe von knapp 2 Auto-Stunden fiel die Wahl auf den Brombachsee in Franken. Hier hatten wir bereits sehr gute Erfahrungen mit dem See Camping Langlau gemacht und nach einer Pleite im letzten Jahr „Erfahrungsbericht: Campingplatz Waldcamping am Brombachsee (Pleinfeld)“ weiterlesen

Schlechtwetter-Tipp für Familien um Stuttgart herum: Museum am Löwentor (Paläontologie: Leben der Vorzeit)

Regenwetter, Sonntag, 7:30 Uhr morgens und zwei bestens ausgeschlafene Kinder im Alter von 4 und 2 sind eine denkbar schlechte Kombination. Vor allem wenn die letzten Tage schon Zoo, Hallenbad sowie Omas & Opas auf dem Programm standen. Da Dinosaurier im Moment bei beiden sehr hoch im Kurs stehen und der letzte Besuch im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart schon fast ein Jahr zurückliegt, hatten wir kurze Zeit später entschlossen, den Vorschlag von mir (später sollte Noa es anders in Erinnerung haben: „Das war doch jetzt eine richtig gute Idee von mir!?“) anzunehmen und schon bald danach waren wir in Richtung Stuttgart unterwegs. „Schlechtwetter-Tipp für Familien um Stuttgart herum: Museum am Löwentor (Paläontologie: Leben der Vorzeit)“ weiterlesen

Kinderstuhl für die Küche bauen (Learning Tower) auf Ikea-Basis

Hat jetzt zwar nichts mit dem Seitentitel Van Clan zu tun, passt aber ganz gut als erster Eintrag auf dem neuen Blog. Wir haben unsere zwei Jungs schon immer gerne in der Küche mitarbeiten lassen, was sie auch beide wirklich lieben. Allerdings haben wir hier zwei verschieden hohe Kunststoff-Hocker verwendet, die schon zahlreiche Unfälle verursacht haben, weil sich die Kinder mal eben schnell weggedreht haben und ins Leere getreten sind. Schlimmeres blieb zum Glück bisher aus und mit jeder Beule werden sie auch vorsichtiger, dennoch wollten wir eine Alternative. „Kinderstuhl für die Küche bauen (Learning Tower) auf Ikea-Basis“ weiterlesen