KabelBW Internet ohne Fernsehen / Kabelanschluss

So, der Umzug geht in die letzten Runden und es muss nach über 4 Monaten Blogabstinenz mal wieder ein Beitrag her. Ich hab aber das dringende Gefühl, dass nun wieder mehr Beiträge folgen und diese sich – zumindest in der nächsten Zeit – allesamt um das Thema Umzug drehen werden..

Mit dem Umzug stellte sich die Frage, ob wir den TV-Anschluß (wieder) via Kabel BW realisieren sollten oder ob eine Satellitenschüssel nicht sinnvoller, weil auf Dauer sparsamer wäre. Anderseits waren wir vom Internetanschluss von KabelBW bisher mehr als begeistert (bis auf ganz wenige Ausnahmen, wenn es mal einen kompletten Ausfall gab). Nach langem hin und her wurde dann beschlossen, dass wir weiterhin den Internetzugang (und Telefon) über Kabel realisieren wollten und für das Fernsehen die Sat-Variante wählen.

KabelBW möchte natürlich am liebsten ein Komplettpaket verkaufen (inkl. Kabel-Anschluss) und stellt deshalb im Online-Assistent etwas widersprüchliche Schritte dar. Nach der Auswahl von „nur Internet“ erscheint dann nämlich noch im Kleingedruckten, dass hierfür ein Kabel-Anschluss nötig ist für den monatlich Gebühren anfallen können. Vielleicht bin ich ja nicht der Einzige, der sich hier schwer tut und deshalb stelle ich das mal online – ihr müsst es ja nicht lesen.. :)

Schritt für Schritt:

Zuerst auf die Webseite von KabelBW gehen (http://kabelbw.de). Beim Klick auf das folgende Banner ist direkt das von uns gebuchte Produkt verlinkt (CleverFlat Classic = Internet mit 32MBit & Telefonflat für 29,90 Euro):



Aktuell gibt es da noch insgesamt 120 Euro Bonus, d.h. quasi 4 Monate kostenlos.

Wurde ein Produkt herausgesucht, kann über ‚jetzt bestellen‘ rechts unten der Bestellprozess eingeleitet werden, im Verlaufe dessen auch angegeben wird, dass wir keinen Kabelanschluss möchten und damit auch für diesen keine Grundgebühr zahlen.

Im ersten Schritt wird geprüft, ob KabelBW an der Adresse verfügbar ist.

Nach Eingabe der Postleitzahl und Auswahl der Straße und Hausnummer kann die Verfügbarkeit geprüft werden.

Im zweiten Schritt erfolgt nach Klick auf prüfen hoffentlich eine OK-Meldung

Weiter geht’s mit.. ‚weiter‘ (wer hätte das gedacht?). Es folgt der wichtigste Schritt – hier SAT oder DVB-T auswählen:

Hier folgt der Widerspruch, den ich eingangs erwähnte. Wenn man hier nämlich unten auf ‚rechtliche Hinweise und Tarifdetails‘ klickt, liest man folgenden Text:

CleverFlat Classic
Voraussetzungen: Ein aktiver Kabelanschluss (oft bereits in Mietnebenkosten enthalten), durch den z.B. im Einzelnutzervertrag Kosten von 17,90 €/Monat anfallen können • Mindestvertragslaufzeit 24 Monate • Bereitst. 19,90 € • Tel.gespr. ins ges. dt. Festnetz kostenlos (ausgen. Sonderrufnr.) • Entgelte für andere Verbindungen entspr. Preisliste; Call-by-Call und Preselection ausgeschl. • Upload 1 MBit/s • Hardwareversand 9,90 €

Das würde also bedeuten, die Grundgebühr von 17,90 Euro würde trotzdem anfallen – dem ist nicht so, davon nicht verwirren lassen!

Es folgen die möglichen Zusatzfunktionen zum Telefonanschluss, wer also eine zweite Leitung, echtes ISDN oder verschiedene internationale Flats braucht/möchte, kann die hier hinzubuchen:

Im fünften Schritt kann man entscheiden, ob man eine bereits vorhanden Rufnummer – die vielleicht schon über die Telekom gebucht wurde – zu Kabel BW mitnehmen möchte. Das geht natürlich nur dann, wenn kein Umzug, wie bei uns, in ein anderes Vorwahlgebiet der Grund für den Neuvertrag ist.

Es folgen die Zusatzoptionen für den Internetanschluss, wer also noch einen WLAN-Stick braucht oder ein Powerline-Set (Netzwerkverbindung über die Steckdose – kann dann Sinn machen, wenn man das Kabelmodem vielleicht irgendwo im Keller stationieren möchte, den Router dann aber ein Stockwerk höher hat), kann dies hier hinzufügen. Die Speed-Option macht meines Erachtens bei einem Neuvertrag wenig Sinn, da man hier ja direkt den höheren Tarif bestellen könnte, wenn man das mag.

Weiter geht es mit der Auswahl, ob man Wifi haben möchte oder nicht. Wer, wie ich, bereits eine konfigurierte Fritz!Box hat (die ggfs. auch noch moderner ist, als die hier angebotene), kann getrost ‚Nein, kein WLAN nutzen‘ anwählen. Die Fritz!Box (und auch viele andere Router) unterstützt die Verbindungsart über LAN (nennt sich ‚Verbindung über LAN1 herstellen‘) und kann damit problemlos am KabelBW-Modem betrieben werden. Dazu werde ich in naher Zukunft auch mal eine Kurzanleitung verfassen und dann hier verlinken. Wer keinen Router hat, sich ein zusätzliches Gerät oder/und eine (kurze) Konfiguration sparen will, kann aber für einmalig knapp 30 Euro auch bedenkenlos zur angebotenen AVM Fritz!Box 6340 greifen.

Schritt 8 dreht sich um die Terminvereinbarung und ob Hilfe benötigt wird oder nicht.

Um einen Internetanschluss installieren zu können, wird eine sog. Multimediadose benötigt. Die Dose erkennt man daran, dass sie drei Anschlüsse hat: TV, Radio und Daten (ist so ein Gewinde-Stecker wie bei SAT-Kabeln – … F-Stecker und Koaxleitung kommt da dann dran). Wenn man bei sich nur zwei Anschlüsse hat, muss einem das aber keine Sorgen machen. Der Techniker, der sich nach ein, zwei Tagen meldet und einen Termin ausmachen möchte, tauscht die Dose – kostenlos für Mieter und Vermieter. Ebenso tauscht er auch andere Komponenten kostenlos, wenn dies nötig ist. Hierfür sollte man dann aber wissen, wo der Kabelanschluss ins Haus kommt und bei größeren Änderungen muss ein evtl. vorhandener Vermieter einverstanden sein.

Im nächsten Schritt wird noch einmal eine Zusammenfassung angezeigt, was an einmaligen und an monatlichen Kosten auf einen zukommen. Die Kosten der aktuell im Warenkorb befindlichen Produkte sieht man aber auch ständig oben rechts.

So. Das war es fast. Jetzt folgen noch die eigenen Kontakt- und die Bankdaten – die sind wichtig (vor allem Telefon/Handy), damit einen der Techniker erreichen kann. Es dauert nun in der Regel ein bis zwei Tage, bis ein Termin vereinbart wird, der bei uns dann noch mal drei Tage später war. Wichtig: Beim letzten Vertrag hat sich bei uns ein Typ als Techniker angekündigt (allerdings per Postkarte), der einen Papiervertrag dabei hatte und offentlich die Provision abgreifen wollte. Dass es kein Techniker war, konnte man daran erkennen, dass er kein Werkzeug dabei hatte und aufgrund seiner körperlichen Ausmaße auch nicht in der Lage war, die Kabel-Dose in Bodennähe irgendwie zu erreichen… Im Prinzip kann man den Zwischenhändlern natürlich schon das Geld schenken, es hat aber den großen Nachteil, dass man den sogenannten Onlinebonus und evtl. auch die Gutschrift verliert – im aktuellen Beispiel wären das zusammen 120 Euro und das muss m.E. nicht sein. Den Onlinebonus bekommt man nämlich nur.. wenn man auch online bestellt.. http://kabelbw.de

Außerdem hat man schon gehört, dass einem die dubiosen Zwischenhändler mehr verkaufen, als man tatsächlich benötigt. Klar ist ein Komplettpaket inkl. 100MBit-Leitung, zwei Mal ISDN und Sky-Paket interessant, aber auch ziemlich teuer. Da ist online schon sicherer und man kann sich in Ruhe das richtige Produkt aussuchen. Als Faustregel gilt eh: Bei KabelBW (und bei den meisten anderen auch) kann man deutlich einfacher etwas dazubuchen, als es wieder abbestellen. Also lieber am Anfang ein „kleineres“ Paket bestellen und später upgraden, als sich mit dem Kundenservice herumschlagen müssen, weil man plötzlich merkt, dass man ein Paket für monatlich 100 Euro gebucht hat und es gar nicht braucht (ja, das geht tatsächlich: 4 Flatrates, ein Preis: Fernsehen in HD-Qualität, Internet-Flat mit bis zu 100 MBit/s, Telefon- sowie Handy-Komplett-Flat.).

Ach so, ein wichtiger Hinweis noch zum Schluss: Man bucht automatisch ein Sicherheitspaket dazu, das 3 Monate kostenlos ist und dann mit 3,90 Euro monatlich auf der Rechnung auftaucht, wenn man es nicht kündigt. Das sollte man sofort machen, wenn der Anschluss läuft (es sei denn, man braucht das Sicherheitspaket..). Zur Kündigung reicht normal eine Mail an den Kundenservice – wenn man da allerdings keine Antwort bekommt, empfiehlt es sich, einen kurzen Brief zu verfassen.

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