Wie man sich 10 Euro sparen kann

oder: Öder wie daheim ist’s nur in Ötisheim… (nee, Spass ;-))

Das Riesenfest in Aize a.k.a. Ötisheim – die Enzkreismetropole, die sich laut Webseite 247 Meter von der Normalnull abhebt, war am vergangenen Wochenende Schauplatz einer Livevorführung, die die Welt diesseits der B10 noch nicht gesehen hatte.

Die Halle war nach Beginn analog zu den Bacardi-Cola-Bechern nur minimal gefüllt und es verging einiges an Zeit, bis sich etwas wie Stimmung ausbreiten sollte. Ich erinnere mich hier dunkel an die Auftritte in Wurmberg, bei denen die zum Teil weit gereisten Gäste auch diesen Sommer wieder bereits nach den ersten zwei Akkorden auf den Tischen tanzten. Aber gut, es ist ja auch Winter … und nicht Wurmberg.

Joe Williams Band in Oetisheim

Was ganz witzig war: Ötisheim hat in seinem Wappen (was in Teppichform an der Wand hing) einen Abts-Stab und eine Eidechse. Wir fragten uns den ganzen Abend (wir hatten ja sonst wenig Beschäftigung), was die Eidechse darauf verloren hatte, bis schließlich eine Berlinerin (!) meinte, das käme bestimmt von Eidechsenheim… und, was soll ich sagen? Hier der Auszug der Ötisheimer Webseite:

Pfarrer Nicolai, der von 1732 bis 1783 in Ötisheim tätig war schreibt in seinem Bericht über Ötisheim aus dem Jahre 1774: „Ötisheim mag von alters und von seinem Ursprung an Eidexheim (ist gleich der Eidechsen Heimat) geheißen haben, denn der Ort liegt an einem südlichen Hügel wie ein Amphitheatrum, wo einmal viele Eidechsen sich aufgehalten haben mögen.“ Die Eidechse (mundartlich „Aitsa“) setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.

Unglaublich! Der Abend sollte dann im Pforzheimer Irish Pub ausklingen – und das war auch gut so!

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